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Andacht

Wegweiser zur Liebe

Es muss ein Engel gewesen sein, denkt Martin heute. Dabei sah der gar nicht aus wie ein Engel, noch nicht einmal wie ein Mensch. Es muss aber ein Engel gewesen sein, weiß Martin. Anders kann er sich nicht erklären, was ihm widerfährt nach jener Nacht. Zehn Jahre schon biegt Martin nach links ab, wenn er in das eine Hotel will. Da übernachtet er gern, wenn er auf dieser Strecke ist. Auch an diesem Abend gibt es oder plant er eigentlich nichts anderes. Gleich nur noch links abbiegen Richtung Hotel, denkt er sich während der Fahrt. Plötzlich aber biegt er nach rechts ab, in das andere Hotel, das etwas weiter entfernt ist. Nach zehn Jahren das erste Mal. Da begegnet er Moni. Sie ist neu im Hotel und bedient beim Abendessen; am nächsten Morgen auch an der Rezeption. Sofort fragt er sie, ob er nächste Woche wiederkommen kann und ein Zimmer für ihn frei wäre. Sie strahlt so, dass er zwei Tage später von unterwegs bei ihr anruft. Nur mal so. Es dauert ein bisschen, das Wunder, aber ganz leise beginnt es schon. Heute sind sie ein Paar.

 

Es muss ein Engel gewesen sein, sagt Martin und freut sich. Er ist nicht fromm, auch damals nicht. Aber nachdenklich. Nichts passiert einfach so, sagt sich Martin und reibt sich seine Hände. Ich fahre nicht einfach so nach rechts, wenn ich zehn Jahre lang links abbiege. Das ist doch kein Zufall. Was es aber ist, das ihn damals nach rechts fahren lässt, weiß er nicht. Außer: ein Engel; also etwas von der Art, das Wege weist und ihm einen Weg gewiesen hat. Da ist er sicher. Er hat viel nachgedacht. Es muss kein Mensch sein, so ein Engel, auch kein weißes Wesen mit Flügeln. Es reicht schon ein Gedanke, ein winziger Gedanke in meinem Kopf, dem diese Art einfach einen Schubs geben. Ich könnte vielleicht Eingebung sagen, denkt Martin. Das Wort ist mir egal, wichtig ist das Ergebnis. Und das heißt Glück. In der Liebe und in der Ehe.

 

Und alles nur, weil er an diesem Abend nach rechts abgebogen ist, plötzlich und unerwartet. Weil er dieser winzigen Eingebung gefolgt ist: Fahr heute nach rechts vom Weg ab. Und macht dann das Beste aus dem, was ihn auf diesen Weg gewiesen hat. So sind sie, die Engel, sagt sich Martin. Mit ihnen schubst Gott auch Gedanken an, sekundenschnell. Wenn ich dann folge, könnte es ein Wegweiser zur Liebe sein.

 

Eine Engelgeschichte zum Michaelistag am 29. September aus „Werkstatt für Liturgie und Predigt“ von Michael Becker 

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