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Nachrichten aus der Kirchengemeinde

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Gottesdienste im März

Gottesdienste im April

Secondhand Nummernbasar im Gemeindehaus am 30.03.2019

Abendandacht in der Passionszeit am 03.04.2019 um 19:00 Uhr

Osterfrühstück am Sonntag dem 21.04.2019

Himmelfahrt 30.05.2019

Termine der Diamantenen, Goldenen und Silbernen Konfirmation

Kirchentag vom 19. bis 23. Juni 2019

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Andacht

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

 

Dieser Vers steht in der Mitte der Passionszeit. Ein bekanntes Bild vom Werden und Vergehen. Ein Bild für Veränderung. Nicht nur damals, auch heute noch nachvollziehbar. Das Weizenkorn vergeht in der Erde. Es löst sich auf, damit etwas Neues entsteht. Der Keim entwickelt sich, nährt sich von dem Korn. Lässt den neuen Halm wachsen, der dann wieder viele Körner hervorbringt, mehr als zuvor das eine. Das Sterben hat sich gelohnt.

Jesus selbst versucht seinen Jüngern damit klar zu machen, was passieren wird. Das er selbst sterben wird, aber aus seinem Tod etwas Neues entsteht. Aber die Jünger verstehen das noch nicht so richtig. Dabei spricht Jesus doch auch eine grundsätzliche Wahrheit an. Das Bild vom Weizenkorn ist doch ein Bild für Veränderung überhaupt. Altes vergeht, damit Neues entstehen kann. Das erleben wir doch häufig. Sterben und geboren werden, wie nah liegt das manchmal beieinander. In der Familie haben das viele schon so erfahren. Als ob ein alter Mensch für den jungen Platz machen muss. Was im Prinzip ja wirklich so ist.

Wir erfahren das auch in unterschiedlichen Lebensabschnitten. Wir müssen aus alten Körnern immer wieder etwas Neues entstehen lassen. Das ist nicht immer einfach. Sich auf Neues einzulassen bereitet meist Mühe. Nicht nur im persönlichen Bereich, auch in der Gemeinde. Auch da muss es immer wieder so sein: Wo etwas Neues beginnt, muss oft auch erst etwas Altes aufhören. Die alten Körner können nicht für immer konserviert werden. Dann wird da nämlich gar nichts mehr draus. Das alte Korn muss sterben, nur dann bringt es Frucht.

Deshalb ist die Kirche kein Traditionsverein, auch wenn sie als solcher oft missverstanden wird. Kirch ist ein Aufbruchsunternehmen und das sollte in unserer Arbeit auch immer wieder deutlich werden. Nur dann entfaltet sich die Kraft des einen Korns, mit dem alles angefangen hat und das Jesus selbst ist.

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