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Tageslosung

Andacht

Am 14. Juni startet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft. Deutschland ist als Titelverteidiger dabei. Es wird spannend. Wie die deutsche Mannschaft abschneiden wird, werden wir dann einen Monat später wissen. Dann wissen wir auch, ob es mit dem viel diskutierten Videobeweis geklappt hat. Oder ob es doch wieder kritische Entscheidungen gegeben hat. Zum Beispiel beim Abseits.

Das ist ja von sich aus schon eine schwierige aber auch sinnvolle Angelegenheit. Für Spieler und für Schiedsrichter erfordert es einen guten Überblick über das gesamte Spielfeld. Und auch ein Stürmer muss sich immer am Spiel beteiligen. Er kann sich nicht vor dem gegnerischen Tor auf die faule Haut legen und auf den langen Pass warten. Er muss immer wieder mit zurück und auch wieder vor. Es muss mitspielen, sonst gelingt ihm nichts. Sonst steht er im Abseits.

So ist das im Leben doch irgendwie auch. Und es hängt viel von uns selbst ab. Wollen wir uns beteiligen oder wollen wir im Abseits stehen. Wollen wir uns einbringen in unserer Gesellschaft, wollen wir mitmachen oder nur von ferne zusehen und die anderen mal machen lassen. Die machen dann aber meistens, was sie wollen und nicht unbedingt, was uns gefällt. Wenn wir uns selbst beteiligen, dann haben wir doch entschieden mehr Möglichkeiten.

Dann haben wir vor allen Dingen auch die Möglichkeit darauf zu achten, ob andere ins Abseits gestellt werden. Das geht nämlich nicht nur beim Fußball, sondern auch im richtigen Leben. Und das ist alles andere als schön. Immer wieder werden Menschen ausgegrenzt, in der Gesellschaft, in der Schule, im Verein, in der Nachbarschaft und auch in der Gemeinde. Traurig aber wahr. Und ganz sicher nicht das, was erstrebenswert und was im Sinne Jesu ist. Der hat sich nämlich immer um die gekümmert, die im Abseits sind. Ob sie nun von anderen dahin gedrängt wurden oder sich selbst in diese Position gebracht haben. Danach hat er gar nicht gefragt, sondern sie alle zu sich an den Tisch geholt. In die Gemeinschaft, ins Leben hinein. Niemand soll im Abseits stehen, alle spielen mit und für Gott eine Rolle. So wie es auch der Apostel Paulus sagt: „Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.“ (Gal 3, 26)

Mitteilungen aus der Landeskirche

20.07.2018

Vom Schulreferat nach Villigst: Pfarrerin Sabine Grünschläger-Brenneke

18.07.2018

Evangelische Kirche von Westfalen bezieht Position zum christlich-islamischen Dialog

17.07.2018

Präses Annette Kurschus verteidigt politisches Engagement für Flüchtlinge

17.07.2018

Tag der Autobahnkirchen am 22. Juli - Altpräses Alfred Buß predigt in Bochum

17.07.2018

Vorm Verfall gerettet: Denkmalgeschützte Sauer-Orgel kommt nach Gronau