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Andacht

Nun wird es langsam wieder Sommer. Eine Feststellung, die die meisten von uns wahrscheinlich erfreut. Vor allen Dingen, wenn es auf die Ferien und die Urlaubszeit zugeht. Aber teilweise habe ich auch den Eindruck, dass wir mit ein wenig gemischten Gefühlen an den Sommer rangehen. Es fällt uns schwer, uns so ganz unbefangen über schönes und vor allen Dingen sonniges und warmes Wetter zu freuen. Und das liegt alles an dem Sommer von 2018.

Natürlich habe ich wie alle anderen keine Ahnung, wie das Wetter in diesem Sommer tatsächlich sein wird. Vielleicht stellen wir im September fest, dass es viel zu viel geregnet hat und außerdem auch noch zu kühl war. Aber wenn es dann doch wieder so trocken wird, wie im vergangen Jahr, dann ist das nicht nur positiv. Schon jetzt hören wir davon, dass die Waldbrandgefahr größer ist als in anderen Jahren zur gleichen Zeit. Es fehlt an Niederschlag. Der Klimawandel scheint spürbar zu sein. Und natürlich sind wir Menschen mit unserem Lebensstil und unserem Verbrauch an Ressourcen auch dafür verantwortlich.

In der Bibel gibt Gott nach der großen Flut folgendes Versprechen. „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Für mich ist das eine wichtige Zusage, etwas worauf ich vertrauen kann. Es ist aber auch eine Aufforderung, selbst tätig zu werden und zu versuchen, in meinem eigenen Leben mit unserer Umwelt schonender umzugehen. Die Möglichkeiten dafür sind für uns alle vielfältig. Die Notwendigkeit wird uns durch die „Fridays for Future“ Bewegung deutlich vor Augen gehalten. Und von unseren Politikerinnen und Politikern dürfen wir ruhig noch mehr Einsatz fordern. Denn es lohnt sich ohne Zweifel, etwas für unser Erde zu tun. Für uns selbst und für unsere Nachkommen. Gott hat sie uns als gute Möglichkeit des Lebens zur Verfügung gestellt. Für alle Menschen auf dieser Welt. Deshalb sollte es uns alles wert sein, sie zu schützen und zu bewahren.

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