Homepage der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Bünde-Dünne

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Wichtige Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie:

Ab dem 10.05.2020 finden wieder Gottesdienste, jedoch in eingeschänkter Form, statt.
Momentan gehen wir von maximal 50 Plätzen aus. Es wird keinen Gemeindegesang und auch kein Abendmahl geben. 
Weitere Informationen können sie der letzten Videobotschaft und den Schautafeln beim Betreten der Kirche entnehmen.

Alle Gruppenveranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus. Bei Fragen wenden sie sich bitte an die Gruppenleiter.

Das Sommerfest am 21. Juni  und die Goldene Konfirmation am 28. Juni entfallen

Bitte beachten sie auch die nachstehenden Informationen.

Video-Botschaften während der Corona-Krise

Neu: Video-Botschaft vom 03.05.2020

Nachrichten aus der Kirchengemeinde

Gottesdienste im Juni

Gottesdienste im Juli

Jubiläumskonfirmationen 2020

Die Bücherei hat ab sofort wieder jeden Mittwoch geöffnet

Geburtstagsbesuche in Zeiten von Corona

Sommer mit Corona

Das Mittagsläuten wird beibehalten

weitere Meldungen

Tageslosung

Andacht

Mein Glaube angesichts der Coronapandemie

 

Ich werde manchmal gefragt, „Herr Pastor, haben Sie eigentlich Angst vor dem Sterben?.“ Meine Antwort darauf ist: „Im Moment, glaube ich, nicht wirklich; aber zeigen muss es sich dann, wenn ich in der Situation bin und davor stehe.“

Auf einer anderen Ebene geht es mir auch so mit der augenblicklichen Situation. So unerwartet sie auch für mich kam, sie ändert eigentlich nicht meinen Blick auf die Welt. Dass jedes Leben und jede Gemeinschaft bedroht und zerbrechlich ist, weiß ich spätestens seit dem frühen Tod meines Vaters und, seitdem mir von Auschwitz und vom Zweiten Weltkrieg erzählt wurde. Und die Kriege in Jugoslawien, der Tsunami 2004 und tausend Schicksale, die ich immer wieder neu im Krankenhaus mitbekomme, haben mich immer wieder daran erinnert.

Schau ich mir die Bibel an, dann sind das allerdings ganz und gar keine neuen Erfahrungen, sondern sie spiegeln in gewisser Weise das Zentrum christlichen Glaubens wider. Denn der Begründer unserer Religion ist eben kein erfolgreicher Kriegsheld, sondern am Kreuz zu Tode gefoltert worden. Allerdings – und das ist dann die andere Seite unseres Glaubens – er ist eben nicht im Tod geblieben.

Was heißt das nun für mich in Corona-Zeiten?

Ich merke, vier Dinge sind mir wichtig:

1.         Wahrnehmen, was diese Situation in mir auslöst. Und ich merke, was ich empfinde, verändert sich immer wieder. Mal ist da mehr Grundvertrauen, mal ist da mehr Sorge, mal ist da mehr Angst, mal ist da mehr konkrete Zuversicht. Meine Überzeugung ist, alle Gefühle sind okay. Alles in mir darf sein. So sollte ich immer wieder hinfühlen, was in mir ist, und dann meinen Kopf hinzuziehen, um zu entscheiden, welche Gefühle ich auf welche Weise zur Leitschnur meines Handelns machen möchte (und welche auch nicht).

2.         Mich, so wie ich bin, mit Gottes Kraft zu verbinden suchen. Das tun, was mir Gottes Nähe bewusster macht: Singen, beten, meditieren, passende Bücher oder Predigten lesen, einen Fernsehgottesdienst sehen, in der Natur spazieren gehen … Gott spricht auf viele Weisen zu uns. Ich sollte schauen, wie ich ihn spüren kann.

3.         Das tun, was ich kann, um die Auswirkungen des Virus zu bekämpfen: Weiter meine Arbeit tun, im Privaten helfen, Masken nähen, auf überflüssige Hamsterkäufe verzichten, Abstand halten, um nur einige Dinge zu nennen.

4.         Versuchen, das was ich nicht ändern kann, anzunehmen und darin auch offenzubleiben für das, was die neue Situation vielleicht auch an positiven Wendungen für mich bringen könnte. Damit will ich absolut nichts schönreden. Manche Kranke, manche Angehörige müssen zurzeit Schlimmes durchmachen, ebenso viele Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen isoliert sind - und was die wirtschaftlichen Auswirkungen dauerhaft für unser Leben bedeuten, können wir uns noch gar nicht vorstellen. Aber zum Bewahren unserer Lebendigkeit gehört es, auch in Krisenzeiten wahrzunehmen, was gelingt – an Arbeit, an Heilung, an Planungen, an Begegnungen –, was mir an Schönem begegnet und vielleicht auch, welche Chancen andere Wege bieten, die ich bisher nicht gegangen bin. Auch darin öffne ich mich Gottes guter Kraft für diese Welt.

 

Hanno Paul, Pfarrer am Lukas-Krankenhaus Bünde.

Mitteilungen aus der Landeskirche

05.06.2020

Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel mit Annette Kurschus

05.06.2020

Interview: Deutsche Pfarrerin Sigrid Rother zur politischen Lage in den USA

04.06.2020

Virtueller Aktionstag in Büchel mit Annette Kurschus

03.06.2020

Kirchenkreis Soest-Arnsberg: Manuel Schilling tritt Amt als Superintendent an / Dieter Tometten vom Amt entpflichtet

02.06.2020

Präses Annette Kurschus zum Tod von Landeskirchenrat Andreas Heidemann