Homepage der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Bünde-Dünne

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Wichtige Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie:

Die Gottesdienste fallen bis zum 19.04.2020 aus.
Wir werden sie hier auf dieser Seite informieren, falls weitere Gottesdiensttermine entfallen.

Alle Gruppenveranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus. Bei Fragen wenden sie sich bitte an die Gruppenleiter.

Bitte beachten sie auch die nachstehenden Informationen.

Osterbrief der Kirchengemeinde Dünne

Bünde, den 07.04.2020

Liebe Gemeindeglieder,

Ostern fällt aus! So könnte es einem fast erscheinen. Und in der Tat, wir gehen auf ein Osterfest zu, dass sehr viel anders sein wird als in den vergangenen Jahren. Ganz egal, ob wir in den Gottesdienst gegangen sind, Verwandte besucht oder die Ferien für einen kleinen Urlaub genutzt haben. Das alles gibt es so in diesem Jahr nicht und deshalb könnten wir schon den Eindruck gewinnen, dass Ostern diesmal tatsächlich ausfällt. Aber dieser Eindruck ist falsch.

Ostern fällt nicht aus! Nicht in diesem Jahr und auch sonst nicht. Ostern fällt deshalb nicht aus, weil damals nach der Kreuzigung Jesu seine Jüngerinnen und Jünger wieder aus der Versenkung aufgetaucht sind und davon erzählt haben, wie sie ihn gesehen haben: Jesus – den Auferstandenen. Sie haben daran geglaubt, dass das, was Jesus getan und gepredigt hat wirklich stimmt und Menschen durch dunkle Zeiten hindurch tragen kann. Und das gilt seitdem bis heute. Daran ändern auch ein Coronavirus und die derzeitigen Kontaktbeschränkungen nichts. „Der Herr ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden!“ Davon waren die ersten Christinnen und Christen überzeugt und haben seitdem Ostern immer wieder gefeiert. Nicht immer in der Gemeinschaft mit anderen, nicht immer mit Gottesdienst in einer Kirche. Das ließen die Umstände manchmal gar nicht zu. Aber es wurde immer wieder gefeiert. Weil die Erinnerung so wichtig ist. Weil nichts und niemand Ostern wirklich verhindern oder gar abschaffen kann. Weil Gott uns dieses heilsame Geschenk gemacht hat.

Deshalb, liebe Gemeindeglieder, feiern auch Sie Ostern. So, wie es in diesem Jahr für Sie möglich ist. Und feiern Sie es in der Gewissheit, dass Andere es auch tun. Auch dann, wenn wir uns dabei nicht direkt begegnen können. Lassen Sie sich an die Gemeinschaft erinnern, wenn Sie am Ostersonntag unsere Kirchenglocken hören. Bleiben Sie hoffnungsvoll und voller Zuversicht. Weil nichts anderes uns wirklich helfen kann.
 
Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen.
 
 
Herzliche Grüße
Ihr Pfarrer Carsten Fiefstück

Video-Botschaften während der Corona-Krise

Neu: Video-Botschaft vom 09.04.2020

Nachrichten aus der Kirchengemeinde

Gottesdienste im April

Gottesdienste im Mai

Jubiläumskonfirmationen 2020

Safe the Date: Freitag, 26.06.2020, 19.30 Uhr, Kultursommer in der Klus

Safe the Date: Freitag, 03.07.2020, 19.30 Uhr, Kultursommer in der Klus

weitere Meldungen

Tageslosung

Andacht

Was für eine Verschwendung! Eigentlich kein Wunder, dass die Leute so gedacht haben, als die Frau mit dem kostbaren Öl zu Jesus gekommen ist und ihn gesalbt hat. Kurz vor seiner Verhaftung. Mit wohlriechendem Öl gesalbt, so wie es bei Verstorbenen gemacht wurde. Oder eben auch bei einem König. Da steckt eine tiefe Symbolik drin, aber all die, die dabei waren, haben es zuerst wohl wirklich nicht verstanden. Was die Frau mit dieser ungewöhnlichen und schon ein wenig intimen Handlung zeigen will. Sie haben nur das kostbare Öl gesehen und was das wohl gekostet hat.

Was für eine Verschwendung! Hat das auch jemand gedacht, als Jesus später am Kreuz hing? Als er umgebracht wurde, weil die Leute Sorge hatten, dass er alles durcheinanderbringt. Die Ordnung der römischen Besatzungsmacht, mit er sich wohl viele schon arrangiert hatten. Und auch das ganze religiöse System, bei dem die Machtverhältnisse klar geordnet waren. Da passte die Botschaft von einem uneingeschränkt liebenden Gott nicht gut hinein. So konnte alles bleiben wie es ist. Da war der tote Jesus keine Verschwendung, sondern sein Sterben am Kreuz musste einfach in Kauf genommen werden. Besser einer stirbt, als dass das Leben für viele unsicher und bedroht wird. So haben viele gedacht.

Was für eine Verschwendung! Dass so ein Mensch sterben muss. Was für eine Verschwendung! Dass Menschen immer wieder leiden und sterben müssen. Weil sie hungern müssen, weil gesundheitliche Versorgung nicht gewährleistet ist, weil sie ohne Schutz Gewalt und Willkür ausgesetzt sind. Wir sind mit vielem verschwenderisch. Mit vielen Dingen, die uns wichtig zu sein scheinen. Aber leider nicht so sehr verschwenderisch mit der Liebe. Da kann uns diese Frau ein Vorbild sein. Denn verschwenderische Liebe ist niemals vergeblich.

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