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Andacht

In Israel haben Brunnen und Quellen schon immer eine besondere Rolle gespielt. Wasser ist dort nicht so selbstverständlich wie bei uns. Wasserstellen waren wichtig zum Überleben. Sie wurden gepflegt. Die Brunnen waren auch Orte der Begegnung. Hier traf sich die Dorfbevölkerung, hier wurde sogar Brautwerbung betrieben. Der Knecht Abrahams findet die Frau für Isaak, Rebekka, an einem Brunnen. Und genauso begegnet Jakob der Liebe seines Lebens, Rahel, zuerst an einem Brunnen.

Aus dem neuen Testament ist uns vielleicht als erstes das lange Gespräch in Erinnerung, das Jesus mit einer Frau am Brunnen führt. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen. Da kam eine samaritanische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken. Er bittet in seiner Ermüdung um Wasser. Aber sehr schnell führt das Gespräch in die Tiefe. Jesus spricht vom lebendigen Wasser, das er geben kann. Wer davon trinkt, wird nie mehr Durst haben. Dieses Wasser schenkt ewiges Leben.

Was ist das für ein Lebensquell, der allen Durst stillt? Was ist das für ein Lebensbrunnen, dessen Wasser uns schon auf Erden glücklich macht? Es ist die Zuwendung Gottes, die durch Jesus offenbar wird. Das Wasser als heilende Quelle ist Zeichen und Symbol für unseren heilenden Gott.

Er kann auch uns zur Heilquelle machen für die Menschen, die mit uns leben, wenn wir aus unserem Leben von der Liebe Gottes erzählen. Wenn wir auch von unseren Durststrecken im Leben erzählen und davon, wie wir aus der Quelle Gottes Stärkung und Erfrischung erfahren haben, dann werden wir selbst als Erzählende zur lebendigen Quelle der Freude.

Das ist doch eine alte Erfahrung, die sich immer wieder bestätigt: Wo gute und erfrischende Erfahrungen und Erlebnisse mit Gott und der Welt erzählt werden, da bleiben auch die Menschen und hören zu. Es ist erfrischend und lebensrettend, Menschen zu erleben, denen trotz bitterster Schicksalsschläge, trotz Frust und Enttäuschungen das Grundwasser des Gottvertrauens nicht verschüttet und nicht verloren gegangen ist. Menschen, bei denen sich immer noch ein Lächeln im Gesicht, ein freundlicher Blick und eine wohltuende Heiterkeit finden. Solche Menschen brauchen wir, sie tun uns gut.

Die Kraft, so zu leben, kommt aber nicht aus einem selbst. Ein Brunnen wird immer aus vielen unsichtbaren Kanälen gespeist. Die Quellen unserer Lebenskraft werden von Gott mit lebendigem Wasser gefüllt. So, wie es schon in Psalm 36 gesagt wird. „Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht.“

Carsten Fiefstück

Mitteilungen aus der Landeskirche

25.5.2023

Westfälische Präses warnt zu Pfingsten vor Wahrheitswut und fanatischem Fundamentalismus

24.5.2023

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23.5.2023

Personalbericht 2023 vorgelegt / Über 24.000 Beschäftigte in unterschiedlichen Berufen 

23.5.2023

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22.5.2023

Westfälische Präses fordert „Laboratorien künftiger Kirchlichkeit“