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Andacht

In meinem Arbeitszimmer verändert sich etwas. Noch nicht besonders viel, aber an einigen Stellen ist zu erkennen, dass die Regale etwas leerer werden. Natürlich nicht einfach so von allein, sondern weil ich damit anfange nachzuschauen, was ich in Zukunft noch so brauche. In den mehr als 27 Jahren, die wir hier im Pfarrhaus wohnen, hat sich da so einiges angesammelt. Natürlich habe ich auch zwischendrin immer mal wieder geschaut, was ich noch brauche und was überflüssig ist. Schließlich war irgendwann für noch mehr Regale auch in meinem wirklich großen Arbeitszimmer kein Platz mehr. Aber es ist doch noch immer sehr viel stehen geblieben. Weil ich gedacht habe, dass ich das Buch oder das Arbeitsmaterial noch mal brauchen könnte oder dass es noch wichtig ist. War es aber fast immer nicht.

Jetzt aber wird es wirklich leerer. Jetzt betrachte ich auch manch persönliche Dinge, die in meinem Leben mal eine Rolle gespielt haben und überlege, was ich damit anfangen will. Und da spüre ich, dass so einiges in eine Zeit hineingehört, die vergangen ist und auch nicht wieder kommt. Ich kann mich ganz gut davon lösen und merke, dass das auch etwas Entlastendes hat. Erfahrungen, die gemacht worden sind, bleiben ja trotzdem erhalten und wirken weiter. Aber es ist eben auch Platz für etwas Neues und das ist gut so. Vielleicht trifft ja zu, was der Prophet Jesaja schon vor langer Zeit gesagt hat: „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorherige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ Gott kann immer wieder Neues schaffen und schenkt uns die Möglichkeit zu neuen Entdeckungen. Wenn wir die Augen öffnen und es erkennen, wie gut es Gott immer wieder mit uns meint. Mit dieser Hoffnung können wir gut in die Zukunft gehen.

Carsten Fiefstück

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