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Hilfe für die Ukraine

CoronaUpdate zur Gestaltung kirchlichen Lebens

Bundesweit sind mittlerweile wesentliche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens zurückgenommen worden. Das kann auch für Gottesdienste und das vielfältige Angebot von Gemeindeveranstaltungen in der Evangelischen Kirche von Westfalen gelten.

Gleichwohl ist nach wie vor ein, wenn auch gegenwärtig rückläufiges, Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Das Tragen von Mund-/Nasenschutz in Innenräumen bietet dabei weiterhin den größten Schutz – wer Maske trägt, schützt sich und andere.

Ob und für welche Gottesdienste bzw. Veranstaltungen Masken getragen werden, sollte indes jede Gemeinde/jeder kirchliche Veranstalter individuell entscheiden. Gleiches gilt für weitere wirksame Maßnahmen des Infektionsschutzes wie regelmäßiges Lüften, Abstands- und Hygieneregeln. Eine generelle Empfehlung zur Nutzung von Masken besteht seitens der Evangelischen Kirche von Westfalen derzeit nicht mehr.

Grundsätzlich gelten für alle Veranstaltungen und Aktivitäten innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen die Vorgaben der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes in der aktuell gültigen Fassung. Diese weist insbesondere für Einrichtungen der Gesundheits- und Altenpflege gesonderte Verhaltensregeln aus.

Für alle Bereiche des kirchlichen Lebens bleibt jedoch im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme und Vorsicht die Bitte bestehen: Menschen, die an sich selbst Krankheitssymptome beobachten, sollten von dem Besuch eines Gottesdienstes oder einer anderen Gemeindeversammlung absehen und der Ansammlung von Menschen fernbleiben.

Nachrichten aus der Kirchengemeinde

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weitere Meldungen

Tageslosung

Andacht

Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage habe (Matthäus 6, 34).

Wer das Morgen ganz in die Hand Gottes legt und heute ganz empfängt,
was er zum Leben braucht, der allein ist wahrhaft gesichert.
Das tägliche Empfangen macht mich frei vom Morgen.
Der Gedanke an das Morgen liefert mich der unendlichen
Sorge aus.                                                                Dietrich Bonhoeffer

 

Liebe Gemeinde,

der obige Spruch von Dietrich Bonhoeffer berührt mich immer wieder. Gerade jetzt, in einer Zeit der wachsenden Unsicherheit. Jetzt, wo die Armut auch in unserem Land sichtbar und spürbar ist. Ich kann die Augen nicht mehr davor verschließen, ich kann mir den Tag nicht mehr schönreden. Der Handwerker, der gerade meine Wände dämmt, bangt um die Existenz. Er hat sechs Kinder und kann mit seinem Lohn Gasrechnung, Strom, Schulbildung und Lebensmittel kaum noch bezahlen. Dennoch sagt er, es geht uns noch gut. Er kommt aus Sibirien und weiß, dass es vielen Menschen noch deutlich schlechter geht. Und doch gibt seine Sorge um das tägliche Brot dem Bibelvers aus Matthäus eine ganz andere Bedeutung. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage habe. Von Tag zu Tag denken und planen, von Tag zu Tag die Dinge erledigen, die vor mir liegen. „Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag der wird schon für sich selber sorgen. Es reicht, dass jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten hat“ so übersetzt die Basisbibel den Matthäusvers. Macht euch keine Sorgen! Wenn ich das meinem Handwerker sage, klingt das zynisch und überheblich. Ich habe ja gut reden. Ich habe seine Geldsorgen nicht und keine sechs Kinder. Es ist schon gut, den ganzen Text in der Bergpredigt zu lesen. Oder die Auslegung von Bonhoeffer mehrmals zu lesen und versuchen, zu verstehen. Da spricht einer, der weiß was echte Sorgen sind. Um ihn herum tobt der zweite Weltkrieg. Hitler predigt und lebt Menschenverachtung, die bis in unsere heutige Zeit zu spüren ist. Bonhoeffer selber sitzt im Gefängnis, weiß nicht, ob er seine Lieben wiedersehen wird. Und dennoch hat er Vertrauen in Gott. Vertrauen darauf, dass er jeden Tag das empfängt, was er zum Leben braucht. Ein tiefes Wissen darüber, dass unser Leben ein Geschenk ist. Und dazu den realistischen Blick auf die Gegenwart. Auf das was hier und jetzt vor mir liegt. Was ich heute erledigen muss und kann. Der Gedanke an Morgen liefert mich der unendlichen Sorge aus. Ja, das kennen sicher viele. Mein Handwerker könnte auch schlaflose Nächte verbringen, wenn er sich ausmalt, wie er demnächst in einer kalten Wohnung sitzt und nur Wasser und Brot auf den Tisch bringt. Aber das tut er nicht. Er arbeitet und tut was er heute tun kann. Er lässt los. Das macht den Blick frei und die Hände, um das anzupacken, was in seiner Hand liegt. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“. Diesen Satz denkt bestimmt nicht nur Bonhoeffer im Gefängnis, mein Handwerker im Blick auf die Zukunft, auch die Rentnerin, die alleine in ihrem Haus lebt. Es wäre zu einfach, zu sagen, „mach dir keine Sorgen“. Aber jede Sorge, jede Rechnung, jede Aufgabe die vor mir liegt, gesondert zu betrachten und nacheinander zu erledigen, das hilft bestimmt. Im Hier und Jetzt bleiben. Das kann auch bedeuten, der Freude, die mir heute auch begegnet, mein Herz zu öffnen. Nicht verbittert werden, sondern dankbar das betrachten, was mir gelingt, wer mir zulächelt, wie gut die Kartoffeln schmecken, wie schön Kinderlachen klingt.

Nur für heute will ich vertrauen, nur für heute will ich freundlich sein, nur für heute will ich beten: Vater unser: Dein Wille geschehe! Unser tägliches Brot gib uns heute. Amen

Britta Schröder-Holdmann

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