Homepage der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Bünde-Dünne

Hilfe für die Ukraine

CoronaUpdate zur Gestaltung kirchlichen Lebens

Bundesweit sind mittlerweile wesentliche Schutzmaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens zurückgenommen worden. Das kann auch für Gottesdienste und das vielfältige Angebot von Gemeindeveranstaltungen in der Evangelischen Kirche von Westfalen gelten.

Gleichwohl ist nach wie vor ein, wenn auch gegenwärtig rückläufiges, Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Das Tragen von Mund-/Nasenschutz in Innenräumen bietet dabei weiterhin den größten Schutz – wer Maske trägt, schützt sich und andere.

Ob und für welche Gottesdienste bzw. Veranstaltungen Masken getragen werden, sollte indes jede Gemeinde/jeder kirchliche Veranstalter individuell entscheiden. Gleiches gilt für weitere wirksame Maßnahmen des Infektionsschutzes wie regelmäßiges Lüften, Abstands- und Hygieneregeln. Eine generelle Empfehlung zur Nutzung von Masken besteht seitens der Evangelischen Kirche von Westfalen derzeit nicht mehr.

Grundsätzlich gelten für alle Veranstaltungen und Aktivitäten innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen die Vorgaben der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes in der aktuell gültigen Fassung. Diese weist insbesondere für Einrichtungen der Gesundheits- und Altenpflege gesonderte Verhaltensregeln aus.

Für alle Bereiche des kirchlichen Lebens bleibt jedoch im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme und Vorsicht die Bitte bestehen: Menschen, die an sich selbst Krankheitssymptome beobachten, sollten von dem Besuch eines Gottesdienstes oder einer anderen Gemeindeversammlung absehen und der Ansammlung von Menschen fernbleiben.

Nachrichten aus der Kirchengemeinde

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Tageslosung

Andacht

„Lasst uns also nicht müde werden, das Richtige zu tun. Denn wenn die Zeit da ist, werden wir die Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben.“
Galater 6, 9

Liebe Gemeinde,

Diese Worte von Paulus berühren mich. Gerade jetzt, in einer Zeit von Umbruch, von Zweifeln und inmitten so vieler Schwierigkeiten. Ich gebe zu, ich bin manchmal müde. Die Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine ermüdet mich. Ich will gar nicht wissen, wer welche Gebiete erobert hat. Es bleiben doch nur verwundete und schwer traumatisierte Frauen, Männer und Kinder zurück, auf beiden Seiten. Wunden, die über Generationen hinweg wirken und die unvorstellbar lange Zeit und viel Versöhnungsarbeit brauchen, um zu heilen. Unser Umgang mit Corona ermüdet mich. Angst und Frust lähmt so viele Menschen, Kinder wollen nicht mehr zur Schule, sie bleiben lieber vor dem heimischen PC sitzen, da können sie keinen anstecken. Die Diskussionen in der Kirche ermüden mich. Kirchenaustritte, unbesetzte Pfarrstellen, notwendige Einsparungen, Zusammenlegen von Gemeinden, überall scheint es nur um Defizite zu gehen. Wo bleibt denn da die Verheißung? Die Zukunft, die Visionen? Was ist „das Richtige“? Welche „Ernte“ möchten wir einbringen? Paulus spricht hier eine junge Gemeinde an, eine, die gerade erst angefangen hat, den Glauben an Jesus Christus zu entdecken. Menschen, die sich freuen, weil Jesus ein liebevolles, ein barmherziges Gottesbild zeichnet. Eines, das Lust macht, zu leben, Gemeinschaft mit allen zu halten, jede und jeden zu akzeptieren, wie er und sie ist. Ein Gottesbild, das Lust macht, aktiv zu werden in der Gemeinschaft. Weil Fehler verziehen werden, weil alle satt werden, weil man sich gegenseitig akzeptiert. Und selbst diese Gemeinde ist in Gefahr, müde zu werden, aufzugeben. Paulus Worte kommen da genau zur richtigen Zeit. Sie berühren mich, weil ich so gut nachvollziehen kann, wie es ist, müde zu sein. Sie ermutigen mich, weil Paulus nicht steckenbleibt in all dem Schwierigen, Traurigen, Dunklen. Sondern darauf verweist, dass es eine Ernte geben wird. Wenn die Zeit da ist. Vertrauen klingt hier durch. Es lohnt sich, weiterhin das barmherzige, lebensbejahende Gottesbild zu zeichnen, ein fröhliches, liebevolles, hilfreiches Miteinander zu gestalten. Ganz unabhängig von Gemeindegrenzen, von Gebäuden und Namen. Weiterhin Kinder zu freundlichen, selbstbewussten, freien Menschen zu erziehen, die all ihre Unterschiedlichkeit entfalten dürfen. Weiterhin Fremde aufzunehmen und ihre Geschichten zu hören. Weiterhin alte Menschen zu respektieren und ihnen Raum zu geben für ihre langsamere Gangart. Weiterhin aufeinander achtzugeben. Es lohnt sich, für Respekt und Gerechtigkeit einzutreten. Und einander mitzunehmen, wenn einer mal müde wird. Gerade in der dunklen Jahreszeit, die nun beginnt. Am dunkelsten, kürzesten Tag des Jahres wird schließlich das Licht geboren, das Licht der Welt. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben.

Bleiben Sie behütet.

Prädikantin Britta Schröder-Holdmann

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