Homepage der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Bünde-Dünne

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Wichtige Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie:

Für die Veranstaltungen in der Kirchengemeinde Dünne gilt in den kommenden Wochen die 3g-Regel. Das bedeutet, dass alle, die an den Gruppen und Kreisen der Gemeinde oder am Gottesdienst teilnehmen möchten, entweder nachweislich geimpft oder genesen sind oder einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Kinder vor dem Eintritt in das Schulalter brauchen keinen Nachweis, sonst reicht bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der regelmäßigen Testungen in der Schule der Schulausweis als Nachweis aus.

Für die aktive Teilnahme am Chor und am Posaunenchor müssen alle, die nicht genesen oder geimpft sind, einen negativen PCR-Test vorlegen.

Die Informationen werden bei neuen Erkenntnissen laufend aktualisiert.

Bitte beachten sie auch die nachstehenden Nachrichten aus der Kirchengemeinde:


Nachrichten aus der Kirchengemeinde

Wir laden ein zum Spürbar-Kurs

Update: Lebendiger Adventskalender 2021 fällt aus! Als Alternative dafür "Weihnachtsbaum in Dünne"

Adventskalender 2021

Zur Ruhe kommen – Glauben vertiefen: Abendliche Meditation in Dünne ab 20. Januar 2022

Jahresschlussgottesdienst am 30.12.2021, 18:00 Uhr

Kirchenkreisverband: Offensive gegen Missbrauch

Dünner Flohmarktteam sucht Nachfolger

Unser Kirchturm

Gruppentreffen sind wieder möglich

weitere Meldungen

Tageslosung

Andacht

Manchmal ist es ganz gut, bei rhetorischen Fragen noch mal nachzuhaken. Auch dann, wenn sie in der Bibel vorkommen. Da gibt es das Gleichnis vom reichen Kornbauern. Jesus erzählt, dass ein Grundbesitzer einen guten Ertrag auf seinen Feldern hat. Deshalb will er großen Scheunen bauen und alles darin lagern. Dann denkt er, könne er in Ruhe sein Leben genießen. Aber da wird nichts draus. Gott sagt zu ihm: „Du Narr! Noch in dieser Nacht werde ich dein Leben von dir zurückfordern.“ Damit will Jesus darauf hinweisen, dass auch viel Besitz keine Sicherheit für’s Leben bedeutet. Aber dann folgt noch eine weitere, eben rhetorische Frage: „Wem gehört dann das, was du angesammelt hast?“ Und bei dieser Frage möchte ich gerne nachhaken.

Wem gehört das dann alles? Der reiche Grundbesitzer hat da nichts mehr von, das ist klar. Aber all das, was er gesammelt und gelagert hat, ist ja noch da. Das bleibt ja. Für seine Nachkommen? Geraten die dann vielleicht in Streit darüber? Wird alles aufgeteilt? Wo bleibt also dieser Reichtum? Fragen, auf die wir in dem Gleichnis keine Antworten finden.

Ich finde aber, dass das Sammeln und Lagern des Grundbesitzers nun doch nicht umsonst sein muss. Für ihn persönlich zwar schon, aber doch nicht grundsätzlich. Da kann etwas mit angefangen werden. Andere haben jetzt dafür die Verantwortung. Und da kann die Geschichte auch für uns noch mal spannend werden. Denn irgendwie sind wir doch alle Nachkommen eines solchen Sammlers. In unserem Land ist uns viel anvertraut an Werten. Kürzlich war zu lesen, dass das gesamte Sparguthaben der Deutschen immer weiter anwächst. Riesige Geldsummen liegen auf den Konten. Die Scheunen sind prall gefüllt. Nicht bei jedem einzelnen, es gibt da schon große Unterschiede. Aber in der Summe ist das sehr viel. Und was passiert damit? Wem nutzt das, was haben wir davon? Auch diese vermeintliche Sicherheit wie der Kornbauer? Wir müssen den Umgang mit dem Besitz in unserer Gesellschaft immer wieder überdenken. Wir haben damit die Möglichkeit, verantwortlich füreinander zu sein. Wir müssen nicht unbedingt weitersammeln. Wir brauchen auch keine größeren Scheunen. Wir brauchen nur mehr Solidarität. Dann sind wir auf alle Fälle keine Narren.  

Ihr Pfarrer Carsten Fiefstück

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