Homepage der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Bünde-Dünne

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Wichtige Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie:

Für die Veranstaltungen in der Kirchengemeinde Dünne gilt in den kommenden Wochen die 3g-Regel. Das bedeutet, dass alle, die an den Gruppen und Kreisen der Gemeinde oder am Gottesdienst teilnehmen möchten, entweder nachweislich geimpft oder genesen sind oder einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Kinder vor dem Eintritt in das Schulalter brauchen keinen Nachweis, sonst reicht bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der regelmäßigen Testungen in der Schule der Schulausweis als Nachweis aus.

Für die aktive Teilnahme am Chor und am Posaunenchor müssen alle, die nicht genesen oder geimpft sind, einen negativen PCR-Test vorlegen.

Die Informationen werden bei neuen Erkenntnissen laufend aktualisiert.

Bitte beachten sie auch die nachstehenden Nachrichten aus der Kirchengemeinde:


Nachrichten aus der Kirchengemeinde

Dünner Flohmarktteam sucht Nachfolger

Mitarbeiterinnen-Wechsel in der Gemeindebücherei

Unser Kirchturm

Gruppentreffen sind wieder möglich

Lebendiger Adventskalender 2021

Jubiläumskonformationen

UPDATE - 25-jähriges Dienstjubiläum von Pfarrer Carsten Fiefstück

2. Online-Kindergottesdienst

Glockenläuten

1. Online-Kindergottesdienst (mit Bastel- und Rätselseite)

weitere Meldungen

Tageslosung

Andacht

Gegen Ende des 1. Weltkriegs sind die ersten Glocken unserer Kirche aus dem Turm entfernt und für Munition eingeschmolzen worden. Das muss damals für die Gemeinde sicherlich schwer gewesen sein, auch wenn es vermutlich viele gab, die dieses Opfer für Kaiser und Vaterland bereitwillig gegeben haben. Verhindern konnten sie es ja sowieso nicht. Und so gab es in Dünne also eine Zeit, in der es keinen Glockenklang vom Kirchturm gab.

Das blieb so bis in den Herbst 1921. Da wurden dann neue Glocken angeschafft und mit großem Aufwand und unter Beteiligung der ganzen Gemeinde wieder auf dem Kirchturm angebracht. Und seitdem hören wir diese Glocken Tag für Tag, wenn sie die Uhrzeit angeben und wenn sie am Wochenende zum Gottesdienst einladen. Vielen ist es auch aufgefallen, als im Corona-Lockdown keine Gottesdienste stattfanden und die Glocken deshalb sonntags schwiegen. Irgendwie fehlte da was.

Natürlich können wir heute fragen, ob so ein Glockengeläut noch zeitgemäß ist. Dass uns die Glocken zum Beispiel am Samstagabend daran erinnern, dass nun die Arbeit ruhen kann und Zeit für die Erholung und die Besinnung ist. Für die meisten ist die Arbeit schon am Freitagmittag erledigt. Und wieder andere sind immer auch am Wochenende beschäftigt. Da hat sich viel verändert. Auch die Einladung zum Gottesdienst kann heute über ganz andere Medien erfolgen, das geht gut ohne Glocken. Und den halbstündlichen Glockenschlag zur zeitlichen Orientierung im Alltag brauchen wir auch nicht mehr. Es scheint fast so, als ob die Glocken überflüssig sind und manche wären vielleicht froh, sie nicht mehr hören zu müssen, weil sie schon lange als störend empfunden werden.

Überflüssig aber sind die Glocken überhaupt nicht. Gerade dann nicht, wenn sie als störend empfunden werden. Weil sie uns an Gott erinnern, an seine Zeit, an seine Wirklichkeit. Weil sie uns daran erinnern, dass es mehr gibt als unsere Perspektive und unsere kleine Welt. Weil sie uns zeichenhaft mit den Christinnen und Christen auf der ganzen Welt verbinden. Deshalb lassen sie uns wirklich dankbar sein für die 100 Jahre, die es unsere Glocken noch gibt und darauf hoffen, dass das noch lange so bleiben kann.

Carsten Fiefstück

Mitteilungen aus der Landeskirche

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12. Kirchliches Filmfestival ab 29. September an zwei Orten

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UCC-Forum 2021: Partnerschaftstreffen zwischen Westfalen und den USA befasste sich mit persönlichen und sozialen Verunsicherungen in der Corona-Pandemie

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Evangelischer Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken wählt neue leitende Theologin

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Präses Annette Kurschus begleitet als Schirmherrin den 5. Ökumenischen Pilgerweg auf der Etappe durch Bielefeld

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Superintendent Dr. Karsten Schneider im Evangelischen Kirchenkreis Unna eingeführt - Abschied von Altsuperintendent Böcker