Neulich traf ich auf einer Feier Bekannte aus Norddeutschland. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählten davon, dass sie in ihrer Kirchengemeinde mit 4 Ehepaaren das Kirchkaffeetrinken nach dem Gottesdienst organisieren. Also immer schön abwechselnd. Ob das wohl auch in Dünne möglich sein könnte?

Kirchkaffee ist an sich eine gute Sache. Deshalb haben wir diese Einrichtung bei uns in Dünne auch schon seit vielen Jahren. Es ist einfach wichtig, sich gegenseitig wahrzunehmen und vielleicht ins Gespräch zu kommen. Sehr gut kommt das immer bei den Menschen an, die zu besuch oder neu in der Gemeinde sind. Da können Kontakte geknüpft werden, man lernt sich kennen. Deshalb haben wir vor vielen Jahren im Presbyterium beschlossen, damit anzufangen und diesen Dienst zu übernehmen. Auch noch zusätzlich zu vielen andren Dingen, die unsere Presbyterinnen und Presbyter so zu erledigen haben. Lesung, Kollekte, Abkündigungen und der sonstige Küsterdienst im Gottesdienst. Das ist eine ganze Menge und es wäre gut, wenn es da eine Entlastung gäbe. Auch damit sich neue Menschen für das Presbyteramt interessieren und nicht sofort dankend ablehnen, weil so viel zu tun ist.

Ich fände es schön, wenn sie neue Menschen um das Kirchkaffeetrinken nach dem Gottesdienst kümmern könnten. Wenn sich genug dafür finden und abwechseln, dann ist der Aufwand durchaus überschaubar. Und so schwierig ist das auch wieder nicht. Natürlich sind die Presbyterinnen und Presbyter im Gottesdienst ja auch immer dabei und können gerade zu Beginn erstmal helfen. Wir sind schließlich 2500 Menschen in der Gemeinde, auch immer weniger aber trotzdem eine ganze Menge. Und Gemeinde lebt von den Menschen, die sich beteiligen und etwas machen. Sonst sind wir irgendwann eine uninteressante Massen von Menschen. Das ist wirklich nicht erstrebenswert. Warten Sie nicht darauf, dass andere den Anfang machen. Sprechen sie uns einfach mal nach dem Gottesdienst an.