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Gottesdienste

22.10.2017 10:00 Uhr Gottesdienst

29.10.2017 10:00 Uhr Gottesdienst

31.10.2017 19.30 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag

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Termine in unserer Gemeinde

21.10.2017 Nummernbasar "Alles für's Kind" im Gemeindehaus

18.11.2017 Spielzeugbasar "Alles für's Kind"

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Tageslosung

Andacht

„Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ (Lukas 13, 30)

Da kommt doch alles durcheinander in diesem merkwürdigen Monatsspruch für September. So richtig vorstellen kann ich mir das auch nicht. Und es entspricht doch auch nicht den Erfahrungen, die wir Menschen selbst immer wieder machen. Gerade auch in unserer Gesellschaft. Da bleiben die Letzten auch meistens die Letzten. Diejenigen, die im sozialen Bereich schon abgehängt sind, die ohne Schulabschluss und Ausbildung, die Alleinerziehenden, die Langzeitarbeitslosen, die Wohnungslosen, die haben alle nur geringe Chancen. Die sind jetzt die Letzten und bleiben es auch. Aus eigener Kraft die Leiter wieder hoch zu steigen, das gelingt doch nur ganz wenigen. Es ist eher der Fall, dass von oben jemand runterkommt. Dass jemand von den Ersten wirklich zum Letzten wird. Oder zumindest ins Mittelfeld abrutscht. Das kommt schon mal vor. Aber in die andere Richtung? Das kennen wir eigentlich nur aus dem Märchen.

Nun will Jesus, der diese Worte sagt, natürlich keine Märchen erzählen. Er will auch nicht auf das Jenseits vertrösten. Als ob es da eine Umkehrung der Verhältnisse gibt und diejenigen, denen es jetzt schlecht geht, dann belohnt werden. So wurden diese Worte oft gerne verstanden, weil sich in der Gesellschaft damit sämtliche Ansprüche nach sozialem Ausgleich unterdrücken ließen. Das lag aber ganz sicher nicht in der Absicht Jesu.

Sondern hier wird doch vielmehr ausgesagt, dass nichts so bleiben muss, wie es ist. Und dass bei Gott viele Dinge möglich sind, die wir für ausgeschlossen halten. Auch die Stellungen in der Gesellschaft sind nicht für alle Zeiten festgeschrieben. Aber für deren Veränderung muss auch etwas getan werden. Das geschieht nicht von alleine. Das ist die Gerechtigkeit, zu der Jesus an vielen Stellen auffordert. Wir müssen und sollen uns alle nicht mit dem abfinden, wie es ist. Die Alternativlosigkeit, von der in der Politik oft die Rede ist, ist eine Täuschung. Alternativen gibt es immer. Sie sind nur vielleicht nicht immer so bequem und angenehm und oft braucht es viel Kraft und Mut, um sie durchzusetzen. Aber möglich ist es. Da traut Gott uns wohl viel mehr zu, als wir uns manchmal selbst.

Mitteilungen aus der Landeskirche

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